Dienstag, 6. März 2018

Grafiken zum Üben des peripheren Sehens

Im Buch 'Die Verzauberung des Augenblicks' beschreibt der Autor Jürgen Stock eine sehr interessante Klartraumtechnik. Bislang ist sie in der Community noch nicht sehr intensiv getestet worden. Der Autor hat nach eigenen Aussagen sehr guten Erfolg damit.

Der Stereo-Vision Induced Lucid Dream

Bevor man die Technik während eines WILDs anwenden kann, sollte man eine gewisse Routine mit dem Stereo-Blick haben.

Das Übungsprogramm

Wenn man die Grafiken unten betrachtet und den Focus hinter den Bildschirm wandern lässt, dann überlagern sich die geometrischen Figuren, so dass eine rote auf einer blauen Figur liegt. Je paralleler ich meine Augen blicken lasse, um so mehr Figuren liegen übereinander. Mit ein wenig Übung bekommt man es hin, dass sich die Farben zu einer Mischfarbe überlagern. Aus den blau-roten Figuren ergeben sich lilane. Jede Farbtafel hat ihren eigenen Reiz. Bei der ersten Tafel ergibt sich bei mir ein beruhigender Effekt wenn sich die Farben überlagern. Bei den Tafeln zwei und drei finde ich den Effekt etwas trippiger.
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Jetzt übt man, den Focus der Augen nach belieben zu verschieben. Man sieht auf die Grafiken unten und lässt den Focus nach hinten wandern. Bald überlagern sich ein oder zwei der Quadrate. Am Anfang sollte man damit experimentieren, wie viele der Figuren man übereinander bekommt. Bereits nach wenigen Minuten bemerkt man schon Fortschritte und schafft schon 5 oder 6, wenn die Grafik ca. 16 cm breit ist. Mit noch etwas Übung bekommt man sogar 7 oder 8 hin.
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Jetzt geht man einen Schritt weiter. Man legt nur zwei Figuren übereinander. Das übt man so lange, bis es auf anhieb klappt. Dann drei usw.
Wenn man ein paar Tage immer mal wieder übt, ist man sehr schnell in der Lage, den Focus der Augen nach Belieben einzustellen.

Die Klartraumtechnik

Wenn man eine gewissen Stabilität und Routine erreicht hat, dann kann man die eigentliche Klartraumtechnik anwenden. Sie ist sehr schnell beschrieben:
  • Spiele beim Einschlafen mit dem Focus deiner Augen
  • Bald schon hast du den Kniff raus, bei dem du sehr starke Hypnagogien entwickelst und bewusst in den Traum gleiten kannst.
Der Autor berichtet, dass er mit dieser Technik sogar am Abend Klarträume haben kann.

Sonstiges

Die Technik ähnelt den von Fosar & Bludorf beschriebenen Klartraumtechnik mit den Gralstafeln von Chatres. Unabhängig davon hat Paul Tholey herausgefunden, dass der periphere Blick im Klartraum als Stabilisierungstechnik eingesetzt werden kann.


Klarträumen üben

Klarträumen lernen

Klarträumen lernen

Siehe auch:

Die Verzauberung des Augenblicks von Jürgen Stock bei Amazon.de
Blicktechniken im Klartraum

Freitag, 2. März 2018

Dienstag, 27. Februar 2018

Die #FebruKlar-Challenge - Tag 28






Heute ist der letzte Tag der #FebruKlar-Challenge.
Die letzte Tagesaufgabe ist:
Nimm deine Aufzeichnungen der letzten vier Wochen und lasse die Zeit noch einmal Revue passieren. Welche Übungen haben dir gut gefallen? Welche weniger? Welche Übungen haben dir das meiste gebracht? Welche Erfahrungen hast du gemacht und welche Erkenntnisse gewonnen?
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Gibt es Übungen, mit denen du weiter arbeiten möchtest? Welche Übungen möchtest du in deinen Alltag integrieren?
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Nimm dir Zeit zu reflektieren und gönn dir etwas. Genieße es :)
Klarträumen / Luzid Träumen und Einhörner


Siehe auch:

Alle Übungen der #FebruKlar-Challenge

Montag, 26. Februar 2018

Die #FebruKlar-Challenge - Tag 27



Heute brauchen wir den Tischtennisball und die Kopfhörer. Weiterhin ein scharfes Messer und eine Nagelschere und zwei ca. 10 cm lange Tesafilm-Streifen.

Die Bastelaufgabe

Nimm deinen Tischtennisball und schneide ihn mit einem scharfen Messer an der Naht in zwei Hälften. Passe ihn mit der Nagelschere so an, dass die Hälften genau deine Augen abdecken, so dass du eine homogene weiße Fläche siehst, wenn du sie auf deine Augen setzt. In diesem Bild ist es gut zu sehen.

Die Tagesaufgabe 

Heute nutzen wir all das, was wir in den letzten Tagen und Wochen gelernt haben.

Vorbereitung

Wenn du möchtest, kannst du ein Diktiergerät bzw. Aufnahmegerät bereit stellen. Einige Apps haben eine Funktion, dass sie nur aufnehmen, wenn tatsächlich etwas gesprochen wird. Stelle deinen Laptop bereit oder setze dich an den PC. Hab die besten Kopfhörer bereit, die du auftreiben kannst. Zur Not tun es auch Ohrstöpsel. Schalte alle Messenger und Email-Programme ab.
Öffne dieses Video auf Vollbild und bringe die Tischtennisballhälften vor deinen Augen an, nutze notfalls etwas Tesafilm. Du solltest nun nur eine homogene rötliche Fläche sehen. Über die Kopfhörer erklingt das weiße Rauschen.

Das Ganzfeld-Experiment

Durch die fehlenden Reize von außen gelangt das Gehirn schnell in einen traumartigen und assoziativen Zustand. Bei bedarf kannst du ihn sofort beenden, indem du die Kopfhörer abnimmst und die Tischtennisbälle von deinen Augen entfernst.
Durch die Übungen der letzten dreieinhalb Wochen bist du bestens gerüstet, aus dieser kleinen Reise das Beste und Interessanteste zu machen.
Experimentiere nun mit all den Methoden, die du in der letzten Zeit gemacht hast: Wie verändert sich dein Erleben, wenn du den Focus deines Blicks änderst? Welchen Einfluss hat dein Atem? Was passiert, wenn du deine inneren Bilder beschreibst - Laut oder leise?
Wenn dir etwas wichtig  ist, kannst du es jederzeit einfach laut aussprechen - dein Aufnahmegerät läuft ja mit.
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Nimm dir am Abend noch ein paar Augenblicke Zeit, um dir ein paar Notizen zu der Tagesübung zu machen - welche Erkenntnisse du gewonnen hast, wie sie dir gefallen hat oder alles, was dir so durch den Kopf geht.

Siehe auch:

Alle Übungen der #FebruKlar-Challenge
Artikel über den Ganzfeld-Effekt

Sonntag, 25. Februar 2018

Die #FebruKlar-Challenge - Tag 26



Heute arbeiten wir wieder mit den Blicktechniken. Durch die Übungen der letzten Tage solltest du eine gewisse Routine haben, den Focus deines Blicks zu verschieben.

Die Tagesübung

Immer, wenn du einen Reality Check gemacht hast, nimm dir noch ein paar Augenblicke Zeit. Wende noch einmal den Stereogrammblick an, jedoch ohne eine Stereogrammbild. Dadurch wird deine Umwelt etwas unscharf erscheinen, aber auch gleichzeitig eine neue Tiefe bekommen. Schaue ein paar Sekunden so umher und beobachte, welchen Effekt das auf deinen Bewusstseinszustand hat.
Mache das natürlich nicht, wenn du ein Fahrzeug oder gefährliche Maschinen bedienst.
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Nimm dir beim Einschlafen vor, diesen Blick im Traum anzuwenden.
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Nimm dir am Abend noch ein paar Augenblicke Zeit, um dir ein paar Notizen zu der Tagesübung zu machen - welche Erkenntnisse du gewonnen hast, wie sie dir gefallen hat oder alles, was dir so durch den Kopf geht.

Siehe auch:

Alle Übungen der #FebruKlar-Challenge

Samstag, 24. Februar 2018

Die #FebruKlar-Challenge - Tag 25



Heute ist der einzige Tag der Challenge, an dem wir etwas mehr Zeit investieren werden. Wir unterbrechen die Arbeit mit den Blicktechniken kurz.

Die Übung

Nimm dir Zeit, heute eine Klartraum-Hypnose oder eine Fantasiereise zu hören. Sehr empfehlenswert finde ich Inferno07s Hypnose-Mp3s, aber auch die Geführten Meditationen von Mojo Di klingen sehr vielversprechend.
Du kannst aber jede beliebige Fantasiereise durchführen.
Abhängig davon, wie viel Zeit du hast kannst sie mehrmals am Tag durchführen, jedoch mindestens einmal.
Interessant wäre, sie drei Mal an einem Tag anzuhören: direkt nach dem Aufstehen, nach dem Mittag und noch einmal vor dem Einschlafen.
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Nimm dir am Abend noch ein paar Augenblicke Zeit, um dir ein paar Notizen zu der Tagesübung zu machen - welche Erkenntnisse du gewonnen hast, wie sie dir gefallen hat oder alles, was dir so durch den Kopf geht.

Siehe auch:

Alle Übungen der #FebruKlar-Challenge

Freitag, 23. Februar 2018

Die #FebruKlar-Challenge - Tag 24




Heute werden wir wieder mit den Blicktechniken weiterarbeiten. Du brauchst dafür entweder das laminierte Stereogramm von gestern, das du möglichst den ganzen Tag griffbereit haben solltest oder aber das Bild digital auf dem Smartphone.

Die Übung

Immer, wenn du einen Reality Check gemacht hast, hole sofort danach das Bild hervor und schaue dir das 3D-Bild an. Überprüfe, ob irgend etwas unüblich ist. Erscheint plötzlich ein anderes 3D-Motiv? Bewegt es sich? Hat das Smartphone eine Macke?
Wenn du eine dieser Fragen mit ja beantworten kannst, dann träumst du wahrscheinlich.
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Wenn du ins Bett gehst, nimm dir fest vor, im Traum auf deine Stereogramm-Karte zu schauen.
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Nimm dir am Abend noch ein paar Augenblicke Zeit, um dir ein paar Notizen zu der Tagesübung zu machen - welche Erkenntnisse du gewonnen hast, wie sie dir gefallen hat oder alles, was dir so durch den Kopf geht.

Siehe auch:

Alle Übungen der #FebruKlar-Challenge