Freitag, 18. Mai 2018

[Review] Motiviert zum Klartraum: Ein Arbeitsbuch für Traumbewusste - Alexandra Enns


Ich hatte das Vergnügen, das Buch Motiviert zum Klartraum - Ein Arbeitsbuch für Traumbewusste von Alexandra Enns lesen und rezensieren zu dürfen.

Über das Buch

Die Autorin schreibt auf ihrer Website:
Dies ist KEIN Handbuch. Praktisches Knowhow ist zwar reichlich enthalten und versorgt euch mit u.a. nützlichen Kenntnissen aus meiner persönlichen Praxis, aber ich empfehle euch die parallele Verwendung eines KT-Standardwerks nach Wahl, um das Maximum vom Arbeitsbuch zu ziehen.
Das sehe ich auch so. Das Buch richtet sich an Trauminteressierte, die sich schon mit der Thematik befasst haben und mit den Techniken und Begriffen vertraut sind. Klartraumerfahrung ist jedoch nicht zwingend notwendig. Als erstes Buch zum Thema würde ich es nicht empfehlen, da die Vielzahl an Informationen für einen kompletten Anfänger wohl zu viel wären.



Der Begriff 'Arbeitsbuch' trifft es auch gut: Das Buch besteht fast ausschließlich aus Bewusstseins- und unterstützenden Übungen zum Klarträumen. Die Autorin hat ein fundiertes Wissen zum Thema Traum, Meditation und Spiritualität und beleuchtet dadurch das Thema aus unterschiedlichsten Blickwinkeln: vom indischen Yoga über den japanischen Buddhismus zur westlichen Psychologie und Psychohygiene ist alles dabei.

Diese Vielzahl an Übungen sind wirklich ein Schatz an Inspiration für jeden, der / die sich für das Thema interessiert. Gerade diese Vielzahl erleichtert es, motiviert zu bleiben und immer wieder Erfolgserlebnisse und Einsichten verbuchen zu können.

Die Übungen

Manchmal sind die Übungen etwas kurz und dadurch kryptisch beschrieben, so dass ich auf der Website der Autorin oder in ihrem Podcast noch einmal genau nachgelesen bzw. nachgehört habe, um sicher zu gehen, dass ich alles komplett verstanden habe. Aber das lohnt sich - Jede der Übungen lässt einen mehr über sich erfahren.
Deshalb lässt sich das Buch nicht mal eben so nebenbei lesen, sondern erfordert aktive Aufmerksamkeit und manchmal auch etwas zusätzliche Recherche. Am besten legt man sich zusätzlich zum Traumtagebuch ein weiteres Tagebuch für die Übungen aus MzKT zu und legt es neben das Traumtagebuch auf das Nachtkästchen.

Fazit

Gerade für erfahrene Klarträumer, die sich schon gut mit der Materie auskennen und ihre Klartraumpraxis etwas auffrischen möchten, ist das Buch genau das Richtige. Ich vergebe 9,5 von 10 Klarheitssternen.


Siehe auch:

[Review] Die Kunst des Träumens - Carlos Castaneda
[Review] The WILD way to Lucid Dreaming
[Review] Oneironaut von Simon Rausch 

Donnerstag, 26. April 2018

Wer macht mit bei einer Klartraum-Umfrage?


***BITTE TEILNEHMEN UND WEITERLEITEN*** Leider ist eine Teilnahme via Smartphone nicht möglich, da einige Bilder nicht richtig dargestellt werden.


Liebe Träumerinnen, Träumer und Wachende,

träumen Sie noch oder sind Sie schon wach?

Wenn Sie sich diese Frage öfter stellen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Sie sich in einem luziden Traum befinden. Ein luzider Traum ist ein Traum, in dem die*der Träumende während des Traums weiß, dass sie*er träumt.


Um Zusammenhänge zwischen verschiedenen Persönlichkeitseigenschaften und subjektiv erlebten Schlaferfahrungen, insbesondere Erfahrungen des luziden Träumens zu finden, lade ich Sie herzlich ein, an meiner Umfrage teilzunehmen. Gerne auch einfach aus Interesse am Thema!

Die Bearbeitung des Fragebogens erfolgt online vom 19.04.2018 bis zum 01.05.2018 und dauert ungefähr 20 bis 30 Minuten. Leider ist eine Teilnahme via Smartphone nicht möglich, da einige Bilder nicht richtig dargestellt werden.

Unter allen Teilnehmenden werden 5 x 20 € Gutscheine für Fairbuch.de verlost.

 

Bitte klicken Sie auf den Link, um zu der Umfrage zu gelangen: www.soscisurvey.de/Macht_der_Nacht/?r=sbe

Für Rückfragen oder Anmerkungen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich einfach per Email über den Link am Ende der Fragebogenseiten.

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft zur Teilnahme,

Pascal Philippeit, M.A. (Philippe [at] students.uni-marburg.de)

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Betreuer: Prof. Dr. Erik M. Müller (erik.mueller [at] staff.uni-marburg.de)

Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg

AG Persönlichkeit und Diagnostik

Dienstag, 6. März 2018

Grafiken zum Üben des peripheren Sehens

Im Buch 'Die Verzauberung des Augenblicks' beschreibt der Autor Jürgen Stock eine sehr interessante Klartraumtechnik. Bislang ist sie in der Community noch nicht sehr intensiv getestet worden. Der Autor hat nach eigenen Aussagen sehr guten Erfolg damit.

Der Stereo-Vision Induced Lucid Dream

Bevor man die Technik während eines WILDs anwenden kann, sollte man eine gewisse Routine mit dem Stereo-Blick haben.

Das Übungsprogramm

Wenn man die Grafiken unten betrachtet und den Focus hinter den Bildschirm wandern lässt, dann überlagern sich die geometrischen Figuren, so dass eine rote auf einer blauen Figur liegt. Je paralleler ich meine Augen blicken lasse, um so mehr Figuren liegen übereinander. Mit ein wenig Übung bekommt man es hin, dass sich die Farben zu einer Mischfarbe überlagern. Aus den blau-roten Figuren ergeben sich lilane. Jede Farbtafel hat ihren eigenen Reiz. Bei der ersten Tafel ergibt sich bei mir ein beruhigender Effekt wenn sich die Farben überlagern. Bei den Tafeln zwei und drei finde ich den Effekt etwas trippiger.
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Jetzt übt man, den Focus der Augen nach belieben zu verschieben. Man sieht auf die Grafiken unten und lässt den Focus nach hinten wandern. Bald überlagern sich ein oder zwei der Quadrate. Am Anfang sollte man damit experimentieren, wie viele der Figuren man übereinander bekommt. Bereits nach wenigen Minuten bemerkt man schon Fortschritte und schafft schon 5 oder 6, wenn die Grafik ca. 16 cm breit ist. Mit noch etwas Übung bekommt man sogar 7 oder 8 hin.
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Jetzt geht man einen Schritt weiter. Man legt nur zwei Figuren übereinander. Das übt man so lange, bis es auf anhieb klappt. Dann drei usw.
Wenn man ein paar Tage immer mal wieder übt, ist man sehr schnell in der Lage, den Focus der Augen nach Belieben einzustellen.

Die Klartraumtechnik

Wenn man eine gewissen Stabilität und Routine erreicht hat, dann kann man die eigentliche Klartraumtechnik anwenden. Sie ist sehr schnell beschrieben:
  • Spiele beim Einschlafen mit dem Focus deiner Augen
  • Bald schon hast du den Kniff raus, bei dem du sehr starke Hypnagogien entwickelst und bewusst in den Traum gleiten kannst.
Der Autor berichtet, dass er mit dieser Technik sogar am Abend Klarträume haben kann.

Sonstiges

Die Technik ähnelt den von Fosar & Bludorf beschriebenen Klartraumtechnik mit den Gralstafeln von Chatres. Unabhängig davon hat Paul Tholey herausgefunden, dass der periphere Blick im Klartraum als Stabilisierungstechnik eingesetzt werden kann.


Klarträumen üben

Klarträumen lernen

Klarträumen lernen

Siehe auch:

Die Verzauberung des Augenblicks von Jürgen Stock bei Amazon.de
Blicktechniken im Klartraum

Dienstag, 27. Februar 2018

Die #FebruKlar-Challenge - Tag 28






Heute ist der letzte Tag der #FebruKlar-Challenge.
Die letzte Tagesaufgabe ist:
Nimm deine Aufzeichnungen der letzten vier Wochen und lasse die Zeit noch einmal Revue passieren. Welche Übungen haben dir gut gefallen? Welche weniger? Welche Übungen haben dir das meiste gebracht? Welche Erfahrungen hast du gemacht und welche Erkenntnisse gewonnen?
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Gibt es Übungen, mit denen du weiter arbeiten möchtest? Welche Übungen möchtest du in deinen Alltag integrieren?
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Nimm dir Zeit zu reflektieren und gönn dir etwas. Genieße es :)
Klarträumen / Luzid Träumen und Einhörner


Siehe auch:

Alle Übungen der #FebruKlar-Challenge

Montag, 26. Februar 2018

Die #FebruKlar-Challenge - Tag 27



Heute brauchen wir den Tischtennisball und die Kopfhörer. Weiterhin ein scharfes Messer und eine Nagelschere und zwei ca. 10 cm lange Tesafilm-Streifen.

Die Bastelaufgabe

Nimm deinen Tischtennisball und schneide ihn mit einem scharfen Messer an der Naht in zwei Hälften. Passe ihn mit der Nagelschere so an, dass die Hälften genau deine Augen abdecken, so dass du eine homogene weiße Fläche siehst, wenn du sie auf deine Augen setzt. In diesem Bild ist es gut zu sehen.

Die Tagesaufgabe 

Heute nutzen wir all das, was wir in den letzten Tagen und Wochen gelernt haben.

Vorbereitung

Wenn du möchtest, kannst du ein Diktiergerät bzw. Aufnahmegerät bereit stellen. Einige Apps haben eine Funktion, dass sie nur aufnehmen, wenn tatsächlich etwas gesprochen wird. Stelle deinen Laptop bereit oder setze dich an den PC. Hab die besten Kopfhörer bereit, die du auftreiben kannst. Zur Not tun es auch Ohrstöpsel. Schalte alle Messenger und Email-Programme ab.
Öffne dieses Video auf Vollbild und bringe die Tischtennisballhälften vor deinen Augen an, nutze notfalls etwas Tesafilm. Du solltest nun nur eine homogene rötliche Fläche sehen. Über die Kopfhörer erklingt das weiße Rauschen.

Das Ganzfeld-Experiment

Durch die fehlenden Reize von außen gelangt das Gehirn schnell in einen traumartigen und assoziativen Zustand. Bei bedarf kannst du ihn sofort beenden, indem du die Kopfhörer abnimmst und die Tischtennisbälle von deinen Augen entfernst.
Durch die Übungen der letzten dreieinhalb Wochen bist du bestens gerüstet, aus dieser kleinen Reise das Beste und Interessanteste zu machen.
Experimentiere nun mit all den Methoden, die du in der letzten Zeit gemacht hast: Wie verändert sich dein Erleben, wenn du den Focus deines Blicks änderst? Welchen Einfluss hat dein Atem? Was passiert, wenn du deine inneren Bilder beschreibst - Laut oder leise?
Wenn dir etwas wichtig  ist, kannst du es jederzeit einfach laut aussprechen - dein Aufnahmegerät läuft ja mit.
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Nimm dir am Abend noch ein paar Augenblicke Zeit, um dir ein paar Notizen zu der Tagesübung zu machen - welche Erkenntnisse du gewonnen hast, wie sie dir gefallen hat oder alles, was dir so durch den Kopf geht.

Siehe auch:

Alle Übungen der #FebruKlar-Challenge
Artikel über den Ganzfeld-Effekt

Sonntag, 25. Februar 2018

Die #FebruKlar-Challenge - Tag 26



Heute arbeiten wir wieder mit den Blicktechniken. Durch die Übungen der letzten Tage solltest du eine gewisse Routine haben, den Focus deines Blicks zu verschieben.

Die Tagesübung

Immer, wenn du einen Reality Check gemacht hast, nimm dir noch ein paar Augenblicke Zeit. Wende noch einmal den Stereogrammblick an, jedoch ohne eine Stereogrammbild. Dadurch wird deine Umwelt etwas unscharf erscheinen, aber auch gleichzeitig eine neue Tiefe bekommen. Schaue ein paar Sekunden so umher und beobachte, welchen Effekt das auf deinen Bewusstseinszustand hat.
Mache das natürlich nicht, wenn du ein Fahrzeug oder gefährliche Maschinen bedienst.
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Nimm dir beim Einschlafen vor, diesen Blick im Traum anzuwenden.
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Nimm dir am Abend noch ein paar Augenblicke Zeit, um dir ein paar Notizen zu der Tagesübung zu machen - welche Erkenntnisse du gewonnen hast, wie sie dir gefallen hat oder alles, was dir so durch den Kopf geht.

Siehe auch:

Alle Übungen der #FebruKlar-Challenge