Sonntag, 28. August 2011

Exkurs: Polyphasing - Polyphasischer Schlaf Tag 1 bis Tag 3

An sich ist der polyphasische Schlaf echt super.
Mir geht es trotz Eingewöhnungszeit richtig gut, das liegt vielleicht daran, dass ich in der letzten Zeit ziemlich regelmäßig um 19:00 Uhr ein 20-minütiges Nickerchen gemacht habe.

Das Aufstehen nach den 4,5 Stunden Kernschlaf gelingt schon seit dem ersten Tag besser als nach den fast acht Stunden in den monophasigen Zeiten. Das Risiko der Snooze-Taste ist hier auch das Überschlafen, deshalb geht's sofort aus dem Bett.

Die Kunst bei den über den Tag verteilten Naps ist, den Wecker so zu stellen, dass man tatsächlich ca. 20 Minuten schlafen kann. Ich stelle den Timer meines Handys meistens auf 25 Minuten und hoffe, dass ich genügend Schlaf bekomme, was auch soweit klappt.

Im Moment warte ich noch auf die SO-REM-Effekte, also vom Wachen direkt in die REM-Phase einsteigen zu können und auf intensive Träume in den Naps. Die laufen bis jetzt recht traumfrei ab, aber mit sehr intensiven hypnagogen Bildern, die sich teilweise in traumartige Sequenzen entwickeln.
Steve Pavlina schrieb, dass er in den Naps auch immer recht intensiv geträumt hat, hier schreibt er über seinen ersten Kontakt mit dem polyphasischen Schlaf:
It was interesting to read some of the posts from people who’ve tried this sleep cycle. They reported higher alertness and energy, more vivid dreams and more lucid dreams, and of course lots of extra free time.
Das war für mich im ersten Versuch einer der Gründe, den Vielphasenschlaf sein zu lassen: Ich hatte Angst um die Träume und Klarträume bzw. machte mir sorgen, weniger Traumzeit zu bekommen.
Aber offensichtlich scheint das Gegenteil zu stimmen.

Wie dem auch sei: It's time for a nap...

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