Samstag, 17. September 2011

Exkurs: Polyphasing - Polyphasischer Schlaf Tag 24 bis Tag 26

Freitag, der 16.09.2011 bis Samstag, den 17.09.2011

Gestern Abend habe ich leider ein Nap ausgelassen, was sich heute nach dem Kernschlaf gerächt hat und ich in irgendeiner Umnachtung mich wieder hingelegt habe und eine Schlafphase weiter geschlafen habe.
Interessant finde ich, dass wenn ich verschlafe, ich tatsächlich nach 90 Minuten wieder aufwache.
Aber nun zu etwas vollkommen anderen:

Das polyphasische Wochenende:
Während polyphasische Arbeitstage sehr ähnlich zu den normalen Arbeitstagen verlaufen, finde ich die polyphasischen Wochenenden einfach phänomenal. Die Arbeitstage unterscheiden sich hinsichtlich Tagesform und Müdigkeit nicht groß voneinander.
Das lässt mich überlegen, ob meine frühere extreme Müdigkeit daher kam, dass ich acht Stunden täglich meine Zeit und Energie nicht auf eigene Ziele oder eine Arbeit, mit der ich mich vollkommen identifizieren kann, verwendet habe.
Würde ich mit weniger Schlaf auskommen, wenn ich statt meines jetzigen Berufs umweltfreundliche Technologien für Entwicklungsländer bauen und entwickeln würde?
Würde ich morgens aus dem Bett springen und vom Schlaf direkt in den Flow übergehen?
Könnte man so eine Utopie überhaupt leben? Eine intrinsisch motivierte Gesellschaftsform...
Darüber haben sich schon vor mir größere Köpfe Gedanken gemacht, von Karl Marx bis Peter Kropotkin.

Jedenfalls gehören jetzt größere Teile meines Wochenendes intrinsisch motivierten Handlungen und nicht wie die früheren Wochenenden dem Schlaf, was auf jeden Fall zur Lebensqualität beiträgt.
Wenn Tim Ferriss schreibt, dass die Qualität des Schlafs hauptsächlich vom Verhältnis von REM-Schlaf zu Non-REM-Schlaf abhängt, hängt dann die gefühlte Lebensqualität vom Verhältnis der intrinsischen zur extrinsichen Motivation ab?

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