Montag, 19. September 2011

Schritt 1 - Traumerinnerung verbessern - Teil 2

Folgende drei Techniken sollten die Traumerinnerung nochmals steigern können, jedoch sind diese Techniken im Moment noch im experimentellen Stadium.

Powergähnen 
 
Dieser Artikel von Dan Brule legt nahe, dass man das Gähnen gut für das Klarträumen nutzen kann: Es führt fast augenblicklich in einen Zustand der konzentrierten Entspannung und wirkt ausgleichend auf das Gehirn.
Der Punkt, der mich am meisten beeindruckt hat, liegt darin, dass der Precuneus stimuliert wird. Der Precuneus ist beteiligt an Bewusstsein, Selbstreflektion und der Abfrage von Erinnerungen wie auch visuellem Vorstellungsvermögen.
Das Gähnen aktiviert diesen Bereich des Gehirns ähnlich stark wie yogisches Atmen.
Für eigene Experimente bietet sich fünf Minuten ununterbrochenes Gähnen entweder im WBTB oder vor dem Einschlafen am Abend an. Das Gähnen am Abend hat den Vorteil, dass durch die erreichte Entspannung der Tiefschlaf verlängert wird, was zu intensiveren REM-Phasen am Morgen führt. Im WBTB profitiert man von der gesteigerten Selbstreflexion.
Nun bleibt noch die Frage: wie kann man fünf Minuten am Stück gähnen? Dan Brule empfiehlt, einfach anzufangen. Nach dem fünften oder sechsten vorgetäuschten Gähner automatisiert sich dieser Vorgang und man kann immer weitergähnen.
Was bei mir sehr gut wirkt ist, einen Ton zu summen und dabei kauende Bewegungen mit geschlossenem Mund zu machen. Diese Übung kommt eigentlich aus der Stimmbildung.
Nach einiger Übungszeit braucht man nur noch daran zu denken, dass man jetzt gerne Gähne möchte und schon geht es los.


Kopfmeditation

Diese Übung ist stammt aus dem mittlerweile leider vergriffenen Buch Bewusstseinserweiterung über Körper und Geist  von Robert Masters und Jane Houston. Hierbei stellt man sich eine kleine Kugel vor, die sich auf einer Kreisbahn auf Höhe der Augen im Kopf bewegt. Die Kugel bewegt kann sich im Uhrzeigersinn und dagegen bewegen und der Durchmesser der Kreisbahn kann variieren von einigen Millimetern bis einigen Metern.

Dr. Josef Zehentbauer liefert in  Körpereigene Drogen  eine Erklärung dazu:

Beobachtende Achtsamkeit
Schmerzhafte und ermüdete Körperregionen (z.B. die Beine) werden konzentriert beobachtet, die ganze Aufmerksamkeit wird auf die spürbaren somatischen Erscheinungen gerichtet;
autosuggestive Momente spielen dabei eine Rolle. Die Freisetzung von Endorphinen oder - bei Konzentrierung auf den cerebralen Bereich - die Mobilisierung von Acetylcholin und Noradrenalin kann erreicht werden.
 Durch die vermehrte Ausschüttung von Acetylcholin und Noradrenalin ist diese Übung für das WBTB wie gemacht.

Die Streaming-Technik


Die Streaming-Technik wurde schon an anderer Stelle beschrieben und soll hier nur der Vollständigkeit halber aufgezählt werden.

Weiter geht's mit Teil 3

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