Dienstag, 25. Oktober 2011

Exkurs: Polyphasing - Polyphasischer Schlaf Tag 55 bis Tag 62

Montag, der 17.10.2011 bis Montag, den 24.10.2011

Der polyphasische Urlaub

Ich komme gerade sehr erholt aus einem einwöchigen Urlaub zurück und kann auf eine sehr schöne und intensive Zeit mit meiner Familie zurückblicken.
Um nicht aus dem Rhythmus zu kommen, habe ich versucht, den polyphasischen Schlafstil beizubehalten.

Urlaub stellt nochmal ganz andere Herausforderungen an die Organisation der Zeit und die Anordnung der Schlafphasen als das Arbeitsleben. Im Beruf hat man sich so mit dem Vielphasenschlaf irgendwie arrangiert, im Urlaub schaut das etwas anders aus.

So muss man Tagesausflüge und sämtliche Aktionen um die Naps herum planen oder die Wachphasen ein wenig verlängern. Oder man sucht sich irgendwo kleine Schlafmöglichkeiten wie etwa im Auto. 

Ein weiteres Problem war für mich, trotz Urlaub die Disziplin aufzubringen, nach jedem Nap und nach dem Kernschlaf sofort aufzustehen.
Aufzustehen und mir eine Beschäftigung zu suchen, stellte für mich das größere Problem dar. Auch nur ein einziges Sich-nur-nochmal-kurz-Umdrehen kann schon dazu führen, dass man wieder einschläft. So ist mir das drei- oder viermal passiert und ich bin eine oder zwei Schlafphasen nach meinem Kernschlaf aufgewacht. Wenn ich abends zu lange wach war, fiel mir das Aufstehen noch schwerer.
Nach den Naps die Snooze-Taste zu drücken ist gefährlich. Wenn ich das Nap so verlängere, dann habe ich noch ein bis zwei Wachphasen was davon. Wahrscheinlich reagiere ich etwas empfindlich auf das Snoozing, denn wenn ich im Nap überschlafe habe ich mindestens die ganze nächste Wachphase damit zu kämpfen, dass ich relativ unvorhergesehen und gnadenlos wegnicke. Zwar dauern diese 'Schläfchen' nur wenige Sekunden, können aber auch richtig gefählich werden. Das ist aber keine Folge des Polyschlafs, das hatte ich auch schon in der monophasischen Zeit.
Wenn ich nach dem kurzen Schläfchen jedoch sofort aufstehe, dann bleibe ich auch die ganzen nächsten vier bis sechs Stunden problemlos wach. Diese Erfahrung deckt sich mit denen anderer Polyphasern.

Interessanterweise fällt es mir leichter, von einem Nap auf dem Sofa oder einer Liege aufzustehen als aus meinem Bett. Woran das liegt, habe ich bislang noch nicht herausgefunden. Vor allem nach dem Morgennap hält mich die Bettdecke so fest.

Aber ich habe den Urlaub über nur einen Tag so verschlafen, dass ich in der Summe auf knapp 8 Stunden kam, den Großteil der Zeit lag ich zwischen 6 und 4 Stunden Gesamtschlaf. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen