Freitag, 28. Oktober 2011

Schritt 1 - Traumerinnerung verbessern - Teil 4

Noch einmal die Visualisierung

Auf der Suche nach weiteren Methoden, die Traumerinnerung zu steigern bin ich über drei Autoren gestolpert, die die Traumerinnerungsfähigkeit mit dem Visualisieren in Verbindung bringen.

Eine ähnliche Beobachtung habe ich gemacht, als ich eine Zeit lang mit Franz Bardons Der Weg zum wahren Adepten gearbeitet habe. Im Laufe dieses Übungsprogramms habe ich täglich eine halbe Stunde Visualisierungsübungen gemacht und hatte eine wirklich gute Traumerinnerung. Das ging teilweise soweit, dass ich eine halbe Stunde über meinem Traumtagebuch saß. Zwei linierte DIN-A-4-Seiten waren da keine Seltenheit. Auch hatte ich in dieser Zeit einen meiner wenigen spontanen Klarträume, bevor ich wusste, dass man dieses Phänomen trainieren kann. 
Ich habe das im Nachhinein immer auf die anderen Lebensumstände (mehr Schlaf, weil Student) geschoben, aber folgende Studien legen nahe, dass das Training der inneren Bilder auch damit zu tun hatte:

Calvin Kai-Ching Yu
 A significant positive association between dream recall frequency and the vividness of voluntarily produced visual imagery has been repeatedly reported.

 Hitoshi Okada
higher recall was associated with more vivid voluntary images and more frequent use of visual imagery; however, control visual imagery as measured by the Test of Visual Imagery Control was not associated with dream-recall frequency. 
[...]Present findings indicated that forming vivid mental images in the waking state is related to frequency of dream recall and support Cohen's salience theory of dream recall, i.e., that evoking vivid waking mental images voluntarily may play an important role in retrieving dream images or saving them during wakefulness.
David B Cohen
The present study tested the hypothesis that frequent recallers have a greater capacity for visual imagery than infrequent recallers. [...] The results provide support for the hypothesis and, together with other evidence, suggest that a generalized capacity for visualization may contribute to the quality of the dreaming experience and, consequently, to its recallability.

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