Montag, 7. November 2011

Experiment: Low Carb, Glutenfrei, Caseinfrei

Für die nächsten vier Wochen möchte ich zwei Ernährungsformen ausprobieren:
Bei diesem Experiment geht es mir eher um die Wirkung auf den Geist, vor allem auf Wachheit und Tagesform.

1. Low-Carb-Ernährung


Zu Beginn meiner Zeit als Polyphaser habe ich deutlich weniger Kohlehydrate gegessen als jetzt. Seit dem letzten Urlaub nahm das überhand und ich bin morgens deutlich müder und verschlafe häufiger. Wenn ich vor den Naps noch Kohlehydrate esse, wache ich danach deutlich müder auf.
Die Ursache ist ziemlich klar: Tryptophan. Diese Aminosäure kann bei der Anwesenheit von Kohlehydraten verstärkt ins Gehirn gelangen und wandelt sich dort zu Serotonin und Melatonin um. Und das macht natürlich müde.

Außerdem soll sich der Neurotransmitterspiegel im Gehirn durch die vermehrte Aufnahme von Eiweiß mehr in Richtung Noradrenalin und Dopamin verschieben, was eine gesteigerte Wachheit und stabilere Stimmungslage erzeugen soll.

Nachteil: Low Carb wird eigentlich immer mit Abnehmen in Verbindung gebracht. Das will ich aber nicht, eher zunehmen. Irgendwie muss das doch möglich sein?

Wieso macht die Tomate dick?: Schlank und fit für immer - Kohlenhydrate aufspüren und austricksen -
http://de.wikipedia.org/wiki/Low_Carb

2. gfcf-Ernährung

Die Eiweiße Gluten und Casein spalten sich bei der Verdauung in Peptide aufgespalten, die wie Opioide wirken sollen, sogenannte Exorphine. Aus diesem Sachverhalt hat sich die sogenannte glutenfreie-caseinfreie Ernährung entwickelt.
Angewandt wird sie medizinisch bei Schizophrenie, Autismus und Aufmerksamkeitsstörungen.
Zwar habe ich davon nichts (hoffe ich zumin..., boah, ein Eichhörnchen.....), aber ich bin neugierig, ob es irgendeine Wirkung gibt.

Die ersten zehn Tage sollen wirkliche Entzugserscheinungen auftreten, danach hätte sich der Körper wohl an die Nahrungsumstellung gewöhnt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gfcf-Ern%C3%A4hrung

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