Freitag, 2. Dezember 2011

Mein Ganzfelderlebnis

Nach einem kleinen Nap habe ich eine zwanzigminütige Ganzfeld-Session gemacht. Dafür habe ich die hier verlinkte Mp3 gehört und meine Augen mit den in Form geschnittenen Ping-Pong-Bällen verdeckt. Meine Brille hielt diese an Ort und Stelle.
Allerdings musste ich ein wenig mehr machen, als die Bälle nur zu halbieren. Um ein wirklich gutes Ganzfeld zu bekommen, muss man die Form ein wenig anpassen. Eine Farbverlaufslampe von Ikea lieferte das rote Licht.

Und so starrte ich in das rote Nichts und hörte das weiße Rauschen. Schon nach einer gefühlten Minute begannen sich aus den Lichtpunkten bewegende geometrische Muster zu formen, die sich im Laufe der folgenden Zeit in richtige Bilder und Szenen verstärkten.


Interessanter als die Optics fand ich allerdings die Körper- und Ich-Gefühle.  Vom Kopf zum Körper entstand ein Gefühl des Fließens.
Ein sehr seltenes Gefühl, als ob Kopf und Körper eins wären, stellte sich ein. Das Gefühl steigerte sich sogar noch in ein Gefühl, eins mit dem Ganzfeld zu sein.

Dabei muss ich wohl kurz eingenickt sein und hatte einen kurzen Traum, in der es um Übungen ging, die Traumerinnerung zu steigern.

Aus dem weißen Rauschen bildete sich nach und nach etwas Musik. Eigentlich klang das sogar richtig gut, eine Art gechilltes Drum and Noise.

War schön. Wird bei Gelegenheit wiederholt...
Interessant wäre auch, diese Effekt mit einem Stroboskop zu verbinden. 

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