Samstag, 23. Juni 2012

Philip Zimbardo - Psychologie

Nachdem ich im Klartraum-FAQ groß rumgetönt habe, dass die Existenz von Klarträumen sogar in psychologischen Lehrbüchern wie dem Zimbardo erwähnt wird, habe ich mir das Buch dann nochmal aus der Bibliothek ausgehliehen und genau nachgesehen. So ganz sicher war ich mir dann doch nicht mehr.

Aber ich habe mich doch richtig erinnert. Kapitel 6.4.1 geht explizit über Klarträume bzw. luzide Träume. Die Autoren gehen auf ca. einer halben Seite auf den Nachweis der Klarträume, der Tatsache, dass man Klarträume erlernen kann und auf Möglichkeiten, diese zu induzieren ein.



Das Buch ist wirklich interessant. Allein das Cover: Auf der 16. Auflage strahlt einem eine junge Frau mit roten Dreadlocks und einem Lippenpiercing ziemlich stoned entgegen. Schon mal ein toller Einstieg in die universitäre Psychologie. ;)


Die Kapitel 6.3 (Schlaf und Traum) und 6.4 (Veränderte Bewusstseinszustände) finde ich auf jeden Fall sehr lesenswert.


Interessant fand ich die Tatsache, dass der Traum nicht nur auf die REM-Phase beschränkt ist, wie ich immer dachte. Laut Zimbardo beichten auch 45% der Probanden im Schlaflabor von Träumen, wenn man sie aus einer Non-REM-Phase weckt. (S.221)



Siehe auch:
Klartraum-FAQ I: Sind Klarträume wissenschaftlich erwiesen?
Klartraum-FAQ I: - Nachtrag

Artikel über Philip Zimbardo in der Wikipedia

Psychologie von Philip G. Zimbardo und Richard J. Gerrig bei Amazon.de

1 Kommentar:

  1. Man beginnt schon zu träumen wenn man einschläft. Jedenfalls passiert mir das oft. Nur wird man entweder schnell wieder munter, dann merkt man sich nur ein kurzes Bild, weil das ja nur der Traumanfang ist, oder man schläft ein, dann vergisst man alles wieder.

    AntwortenLöschen