Donnerstag, 7. Juni 2012

Traumarbeit: Die vier Quadranten und die Symbol-Vertiefung

Hierbei handelt es sich wie schon in vorigen Postings um Techniken aus Strephon Williams' Buch 'Durch Traumarbeit zum eigenen Selbst'. Beide Übungen eignen sich gut, wenn man mehr über sich und seine Träume erfahren möchte.
  1. Die vier Quadranten 
    Diese Methode wird im Wachen durchgeführt und eignet sich besonders, wenn man einen ungelösten Traum hat bzw. einen Traum, in dem ein ungelöster Konflikt vorkommt. Mit dieser Technik kann man spontan auf neue Lösungen und Lösungsansätze kommen.
    Für die Durchführung braucht man ein großes Blatt Papier und einige Stifte:
    Nachdem man den Traum sich noch einmal in Erinnerung gerufen hat, zeichnet man auf das Blatt Papier einen großen Kreis und unterteilt diesen dann in vier Quadranten.
    Den noch ungelösten Traum, mit dem man arbeiten möchte, unterteilt man in drei Abschnitte, die man nacheinander in die jeweiligen Kreissegmente zeichnet, malt oder irgendwie bildlich darstellt.
    Hat man das beendet und ist beim vierten Quadranten angekommen, lässt man alle spontan auftauchenden Gedanken zur Lösung zu und zeichnet diese in den vierten Quadranten ein.




  2. Die vertiefende Betrachtung eines Symbols / Symbol-Amplifikation
    Diese Technik eignet sich ganz besonders, wenn ein Gegenstand oder ein Symbol aus einem Traum eine ganz besondere Bedeutung hatte und man gerne mehr über die Bedeutung erfahren möchte.
    Manchmal hat man auch wiederkehrende Träume von einem Symbol oder einem Gegenstand und wundert sich: ' Was mag das wohl bedeuten?'

    Mit dieser Technik kann man es ganz gut herausfinden.
    Für die Durchführung setzt oder legt man sich entspannt hin und ruft sich den Traum intensiv in Erinnerung. Schon nach kurzer Zeit wird man merken, dass man in einen traumartigen, dösigen Zustand gelangt und die inneren Bilder recht plastisch werden.
    Nun wendet man sich dem Symbol zu, über das man gerne mehr erfahren und mehr über dessen Bedeutung herausfinden möchte und lässt alle Gedanken und Assoziationen zu, die einem zu diesem Thema einfallen.
    In seinem Buch verwendet Strephon Williams zur Veranschaulichung ein Telefon.
    Nehmen wir also an, ich hätte von einem Telefon geträumt und würde gerne mehr erfahren, was das wohl bedeuten mag. Ich erinnere mich also an den Traum, gehe ihn gedanklich nocheinmal durch, bis ich zu der Stelle mit dem Telefon gelange und wende mich dann diesem zu. Dabei bleibe ich allen Gedanken und Assoziationen gegenüber offen.

    Wie sieht es aus? Wie fühlt sich das Telefon an? Welche Erfahrungen habe ich mit Telefonen gemacht? Welche Funktion erfüllt das Telefon in meinem Leben? Funktioniert es einwandfrei? Tauchen irgendwelche Bilder oder Szenen aus meinem Leben vor meinem geistigen Auge auf?

    Diese Übung kann man beliebig lange durchführen und die Ergebnisse bei Bedarf schriftlich festhalten.
    Man bemerkt meistens recht gut, ob man auf etwas Bedeutsames gestoßen ist, an dem Gefühl der Begeisterung, das sich einstellt.

Siehe auch:

Die Objektivierung des Traums
Das Traum-Ich beobachten
Das Zwiegespräch mit den Traumfiguren
Das Wiedererleben des Traums


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