Montag, 16. Juli 2012

Matcha - Grüner Tee

Unter Klarträumern hat Matcha, eine besonders edle Sorte grünen Tees einen guten Ruf als Hilfsmittel. Einige Träumer berichten von wirklich intensiven Träumen und guter Klarheit, wenn sie diesen Tee vor dem Schlafengehen oder im WBTB trinken.

Auch der Sleepwarrior.com ist voll des Lobes für den grünen Tee aus Japan. Von vorbeugender Wirkung gegen Alzheimer und Krebs bis hin zur Verbesserungen bei Akne ist die Rede. Allerdings trinkt er den Tee immer morgens, scheinbar hat er noch nicht von der klartraumfördernden Wirkung gehört...
Aber interessante Rezepte hat er auch, von der Matcha-Eiscreme über Matcha-Smoothies und -Shakes.

Das Besondere am Matcha im Vergleich zu anderen Grüntees ist, dass daraus kein Aufguss zubereitet wird. Matcha besteht praktisch aus gemahlenen Teeblättern, die dem Wasser zugefügt werden und komplett mitverzehrt werden. Auf diese Weise nimmt man ca. 137 mal mehr der guten Inhaltsstoffe des Tees auf.

Den Tee bekommt man im gutsortierten Teeladen wie dem Tee Gschwendner oder in verschiedenen Internetversandhäusern. In schlechtsortierten Teeläden kann es schonmal vorkommen, dass man etwas merkwürdig angesehen wird, wenn man Matcha haben will.

Der preiswerte Matcha hat manchmal die Eigenschaft, nach Fisch zu schmecken. Das liegt daran, dass es in Japan verboten ist, die dafür verwendeten Teepflanzen mit Kunstdünger zu behandeln. Stattdessen wird bei billigen Sorten auf Fischmehl zurückgegriffen.

Inhaltsstoffe:

Für das Klarträumen interessante Inhaltsstoffe sind unter anderem das Theanin, das die Alphawellen im Gehirn anregt und das Epigallocatechingallat (ECGC), das auch für die meisten weiteren positiven Eigenschaften des Tees verantwortlich ist.

Zubereitung und Einnahme

Idealerweise wird der Tee im WBTB oder am Abend vor der geplanten Traumnacht getrunken. Eine Tasse aus 1/4 bis 1/2 TL Pulver sollte für erste Versuche ausreichend sein.

Was leider nicht funktioniert:

Aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich sagen, dass viel Matcha nicht unbedingt viel hilft. Irgendwann habe ich einmal eine riesige Portion Eistee gemacht, das muss so ein Liter Matcha aus mehreren Teelöffeln Pulver mit Zitronensaft und Einswürfeln gewesen sein.
Statt der gewünschten Nacht voller klarer Träume verbrachte ich die Nacht in einem halbwachen Zustand und war am nächsten Tag dementsprechend gerädert. Mein Magen hat mir dieses Experiment auch nicht so schnell verziehen.

Siehe auch:
Matcha-Tee bei Amazon.de

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