Donnerstag, 13. September 2012

C-WILD: Counting WILD

Beim C-Wild handelt es sich um eine Variation der normalen WILD-Technik, dem Counting-WILD, die von lbsf1, einem User des LD4all-Forums entwickelt wurde.

Im LD4All-Forum wird die Technik wie folgt beschrieben:
Man legt sich zum Schlafen hin und zählt bis 100. Nach 100 steht man wieder auf bzw. setzt sich hin, macht einen oder mehrere Reality Checks und legt sich wieder zum Schlafen hin.  Im Idealfall erlebt man sofort oder nach einigen Durchgängen ein falsches Wachbleiben und wird durch den angewöhnten Reality Check klar und startet in das nächste luzide Abenteuer.


Ich habe mit dieser Technik einige gute Erfahrungen während eines kurzen Schläfchens am Nachmittag gemacht, aber es spricht nichts dagegen, diese Technik auch während des WBTBs oder am Abend auszuprobieren. Die kurze Unterbrechung des Schlafs während des WBTB macht einen Sleep-Onset-REM noch wahrscheinlicher und bringt so vermutlich am schnellsten Erfolge. Am Abend kann es allerdings passieren, dass das Gehirn nach drei Durchgängen plötzlich meint, es hätte ja schon lange geschlafen und man sich für die nächsten drei Stunden supergut ausgeruht fühlt. Deshalb sollte man die abendlichen Experimente eher am Wochenende durchführen.

Mit dem Zählen kann man ein wenig ausprobieren. Ich zähle immer die Atemzüge, so dass zwischen zwei RCs ca. 10 Minuten Zeit liegen, in denen man in die Hypnagogie und sogar in kurze Traumphasen eintauchen kann. Nach dem Aufwachen bei 100 stehe ich sofort auf und schreibe die Bilder, die ich noch weiß, sofort ins Traumtagebuch und lege mich wieder hin.

Ebenso kann man die Herzschläge oder Sekunden zählen, was natürlich deutlich schneller geht und zu anderen Effekten führen wird.

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