Mittwoch, 3. September 2014

Neue Klartraumstudie: Kommunikation mit Verstorbenen

Die Philosophin Dr. phil Annekatrin Puhle von der Universität Göteborg sucht für eine Studie Klartraumberichte, in denen man eine Begegnung mit verstorbenen Personen hatte. Diese Studie geht ausschließlich um Klarträume.

Hier der genaue Wortlaut des Studienaufrufs:



Annekatrin Puhle PhD


AnnekatrinPuhle@gmail com

 Studie über luzide Träume (September 2014)

 In dieser Studie geht es um luzide Träume (LTs), in denen die Träumenden merken, dass sie träumen. Speziell in dieser Studie geht es um luzide Träume, in denen Verstorbene vorkommen und eine Art Kommunikation oder Konversation mit ihnen stattfindet. Das Ziel ist, daraus etwas über die „Realität“ dieser Traum-Personen zu erfahren. Aufschlussreich wäre es zum Beispiel, wenn die verstorbene Person im luziden Traum eine Information überbringen könnte, die der träumenden Person bisher nicht bekannt war.

 Als LD –Training empfehle ich die Methode nach Stephen LaBerge:

Auslösen luzider Träume mithilfe einer Erinnerungstechnik:

1.    Wenn Sie morgens spontan aus einem Traum aufwachen, wiederholen Sie den Traum in Gedanken so oft, bis Sie ihn im Gedächtnis behalten.

2.    Kurz bevor Sie wieder einschlafen, sagen Sie zu sich selbst: Wenn ich das nächste Mal träume, werde ich daran denken zu erkennen, dass ich träume.

3.    Gehen Sie in Gedanken zurück in den letzten Traum. Nun stellen Sie sich vor, dass Sie sich ganz bewusst sind, dass Sie träumen.

4.    Wiederholen Sie die Punkte 2 und 3, bis Sie das Gefühl haben, dass Ihre Absicht völlig klar ist, und machen Sie solange damit weiter, bis Sie wieder einschlafen.

Wie Sie im Traum einer verstorbenen Person begegnen können

1.    Entscheiden Sie vorher, ob es eine bestimmte Person gibt, die Sie treffen möchten.

2.    Falls Sie keine bestimmte Person im Sinn haben, können Sie auch versuchen, eine verstorbene Person zu treffen, von der Sie gehört haben, die Sie aber nicht persönlich kennengelernt haben.

3.    Wenn Sie überhaupt nicht wissen, wen Sie treffen möchten, rufen Sie  einfach laut im Traum aus, dass Sie eine verstorbene Person treffen möchten, die Sie kennen.

 Robert Waggoner hat einige Anregungen gegeben für Gespräche mit Traum-Personen ganz allgemein:

Anleitungen für Konversationen mit Traum-Personen

1.    Beleidigen Sie niemals die Traum-Person mit Behauptungen wie: „Du bist eine Kreatur, die ich erfunden habe“ oder „Weißt Du, dass ich Dich träume?“ Die meisten Traum-Figuren starren Sie dann nur an, wenn Sie so etwas sagen. Stattdessen fragen Sie z.B: „Wer bist Du?“ oder „Was stellst Du dar?“ oder „Warum bist Du hier?“ Dann warten Sie die Antwort ab.

2.    Stellen Sie ganz spezifische Fragen, keine allgemeinen. Wenn Sie allgemeine Fragen stellen wie „Was ist der Zweck meines Lebens?“, könnte das zu verschlüsselten Antworten führen wie etwa „Zu leben“. Fragen Sie daher besser etwa so: „Was bedeutet dieses weiße Pferd dort?“

3.    Wenn Sie die Wahl haben, suchen Sie sich für das Gespräch die klügste und am besten geeignete Person aus. Wenn Sie z.B. Tante Nelly sehen, die im Leben dafür bekannt war, dass sie gerne flunkert oder lügt, dann werden ihre Antworten entsprechend fragwürdig sein.

4.    Bei begrifflichen Fragen ist es wohl am einfachsten „den Traum zu fragen.“ Rufen Sie Ihre Frage einfach laut im Traum aus – und warten auf die Antwort.

5.    In der visuellen Symbolik der Träume ist es womöglich am besten, wenn Sie Ihre Fragen mit „Zeig mir ...“ beginnen. Z. B. „Zeige mir mein ideales Selbst!“ oder „Zeige mir meinen idealen Job!“ Falls die Antwort verwirrend ausfällt, bitten Sie um Klärung!

6.    Betrachten Sie die Antwort in weiterem Sinn – sie mag als ein Gefühl kommen oder als ein Bild oder als Wort oder Symbol oder als all dies!

7.    Überlegen Sie sich die wichtigsten Fragen schon im Wachzustand, nicht erst im Traum. Es könnte passieren, dass Sie über die Aufregung darüber, luzide zu sein, nicht so klar denken können und Ihnen auf die Schnelle nichts Gescheites einfällt, was Sie fragen könnten.

8.    Seien Sie offen für das Gespräch im Traum, seien Sie begierig zu lernen, aber gehen Sie nicht in den Traum, um zu belehren.

9.    Erkennen Sie Ihren Einfluss im Prozess und den „Erwartungseffekt“. Wenn Sie etwas erwarten, brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn Sie es bekommen. Und wenn Sie etwas Unerwartetes bekommen, verwerfen Sie es nicht und ignorieren Sie es nicht! Seien Sie nicht blind gegenüber etwas, dass Sie nicht sehen wollen.

Anregungen für Fragen speziell an verstorbene Traum-Personen in Luziden Träumen

1.    Kannst Du mir eine Botschaft übermitteln?

2.    Kannst Du mir eine Botschaft übermitteln, die für eine andere Person bestimmt ist?

3.    Kannst Du mir ein Zeichen geben, dass ich sehen kann, wenn ich wach bin?

Fühlen Sie sich völlig frei, neue Ideen zu entwickeln, wie Sie den Traum-Personen begegnen könnten.

Die Studie – wie es geht:

1.    Lassen Sie mich bitte wissen, ob Sie teilnehmen!

2.    Schreiben Sie alle luziden Träume von nun an lang auf!

3.    Schicken Sie mir bitte umgehend die jeweiligen Dokumentationen Ihrer luziden Träume, in denen Verstorbene involviert sind, per Email zu.  

4.    Geben Sie jedem Traum eine Überschrift und ein Datum.

5.    Wenn Sie früher schon luzide Träume von Verstorbenen hatten, schicken Sie mir bitte auch diese zu, möglichst mit (ungefährem) Datum.
 

Viel Glück!

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