Mittwoch, 27. Juli 2016

[Klartraumbericht] Meditation im Klartraum


Der User nujurzy87 hat einen großartigen Klartraumbericht im Lucid-Dreaming-Subreddit veröffentlicht. Ich bin ihm sehr dankbar für die Erlaubnis, den Bericht zu teilen. Die Übersetzung ist von mir.


In meinem letzten Klartraum entschied ich mich zu meditieren. Während ich träumte, fragte ich mich, wie viel tiefer man gehen kann, wenn man in einem luziden Traum meditiert?
Also setzte ich mich hin wie ein Mönch, schloss die Augen, klärte meine Gedanken und richtete die Aufmerksamkeit auf meine Atmung.
Schnell verlor ich jedes Gefühl für meinen Körper, der in diesem Traum nicht real war. Ich sah Blitze in allen Farben und Licht, dann verschwand es und ich sah Affen in einem Dschungel. Ich fühlte mich wie einer von ihnen.
Dann sah ich Mönche, die mit mir gemeinsam in mehreren Reihen meditierten, beinahe so, als würde ich auf mich und die Mönche herabsehen. Es war wie ein Bild, so ruhig war es und nichts bewegte sich. Danach sah ich das alte Ägypten aus der Vogelperspektive. Es war Nacht und es schien, als wäre ich in der Zeit zurückgereist und ich sähe die Zivilisation von damals. Ich sah die Pyramiden, sah Dörfer und jedes Gebäude und jede Wand hatte Fackeln um die Dörfer und Städte zu beleuchten. Es sah so majestätisch aus und ich konnte erkennen, dass diese alte Zivilisation sehr spirituell war. Ich fühlte mich so zu Hause, ich kann das nicht erklären. Es fühlte sich an, als hätten wir unseren Weg verloren als ich so auf diese alte Stadt herunterblickte. Als würden diese Menschen etwas verstehen, was wir nicht verstehen.


Dann plötzlich schoss ich in den Weltraum, fast in Lichtgeschwindigkeit und nach 5 bis 6 Sekunden wurde die Erde so winzig, dass ich sie nicht mehr sehen konnte. Während ich in Richtung Weltraum bis hin zum Ende des Universums flog, fühlte es sich an, als würden alle Menschen auf der Welt ebenfalls in den Weltraum fliegen, jeder in eine andere Richtung. Sie zogen alle eine Spur aus hellem Licht hinter sich her - wie ein Komet. Manche waren ruhig, andere hatten Angst und versuchten, sich an anderen festzuhalten und schrien dabei vor Angst.


Dann wurde der Abstand von der Erde und den anderen Leuten, die mit mir ins All flogen - tausende und abertausende wie es schien- so groß, dass ich mich allein fühlte. Mehr allein, als ich mich je in meinem Leben gefühlt habe, aber auf eine gute Weise. Als ich so unglaublich weit von unserem Planeten und unserer Spezies war, fühlte ich mich mit etwas Mächtigem verbunden. Etwas sehr Mächtigem.


Ich hörte ein Polter, das lauter und lauter wurde. Und heißer und heißer. Ich machte die Augen auf, immer noch im Trau und dachte mir: "Möglicherweise ging ich ein wenig zu tief"
Als ich die Augen öffnete saß ich an einen Baum im Wald gelehnt. Es fühlte sich an als wäre gerade Nacht. Ich schaute in den Himmel und sah bunte Sterne. Ich saß da und fuhr mit den Händen und Fingern durch das Gras und es fühlte sich so real an.


Daraufhin weckte ich mich auf. Ich war erstaunt über dieses Erlebnis. Ich nahm mir vor, dass ich in meinem nächsten Klartraum wieder meditieren würde. Ganz egal wie sehr es mich erschrecken würde, ich werde nicht mit dem Meditieren aufhören und meine Augen öffnen. Ich möchte sogar noch tiefer gelangen. So tief wie man nur kommen kann. Und ich frage mich, was ich dort finden werde?


Ich hoffe, dass ich es herausfinden werde. Sobald ich es herausgefunden habe, werde ich meine Erfahrung hier teilen.




Quelle

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